Therapiebeispiel Junge 10 Jahre hat Angst zu ersticken!

Therapiebeispiel


Junge 10 Jahre hat Angst zu ersticken!

Seit Wochen quält ihn das Problem an seinem Essen zu ersticken.

Vorgeschichte: Aufgrund einer Speiseröhrenentzündung musste er im Krankenhaus behandelt werden.

In der Narkose wurde endoskopisch in seinen Hals geschaut.



Meine Herangehensweise.


Vorgespräch am Telefon:

Zunächst fragte ich die Mutter, ob sie in ihrer Geschichte oder ihre Eltern bereits diese ähnlichen Ängste erlebt haben.


Sie verneinte.

Hätte sie JA gesagt, wäre zunächst die Mutter in der Therapie vorrangig zu behandeln. Da der Junge den Eltern etwas spiegelt.

Somit war mit klar, diese Geschichte muss in dem Jungen aufgelöst werden!


Der Beginn:

Ich fragte, seit wann er diese Angst hat. Bzw., was seine Beschwerden sind.

Er: Ich habe Angst, dass ich das Essen nicht herunterschlucken kann. Das ich daran ersticke.

ICH: Hast du Angst vor Schmerzen?

Er: Nein.

Ich: Gut, dann werden wir dich mal davon befreien, sagte ich voller Überzeugung. Weißt du, so sagte ich: Deine Angst zu ersticken ist da und ist doch nicht da.

Du bist gesund, nichts tut weh aber du hast das GEFÜHL; als ob eine Gestand in deinem Hals deinen hals eng gemacht hast und mit jedem Essen wird es enger.

Also, das Gefühl ist da, aber es ist nichts Schlimmes, an dem Du ersticken könntest, in deinem Hals. Es ist nichts da außer deinem ANGSTGEFÜHL.

Das habe ich voller Überzeugung und sehr eindringlich ihm mitgeteilt.

Das fand er toll.

So und nun gibst du mit dieses Gefühl einfach ab.


Ich bat ihn, mir tüchtig auf die Hände zu hauen, bis er dieses Angstgefühl nicht mehr wahrnehmen konnte.

Das tat ihm gut und er fühlte sich bereits viel leichter.



Magst du jetzt einen Apfel essen? fragte ich ihn.

Ja, war sofort die Antwort.

Ich holte einen Apfel.

Mit oder ohne Schale.

Ohne.

Nun los.

Lege den Apfel zunächst auf deine Handfläche.

Was macht es mit dir, wenn du dir jetzt vorstellst, du sollst diesen Apfel essen?


Er: Es kommt ein wenig Angst.

Okay, dann verrate ich dir jetzt einen Trick.

Ganz neugierig schaute er mich an.

Du weißt, da ist nur ein Gefühl, das dir Angst macht.

DU bist der Chef und kannst dieses GEFÜHL befreien.


Wenn du weiter Angst hast, wird das Gefühl immer größer und dein Leben wird immer ängstlicher. Nicht, dass dieses Gefühl dich strafen möchte.

Ganz im Gegenteil es will endlich FREI sein und Achterbahn fahren oder in den Wolken tanzen oder schwimmen gehen.

Also, was hast du für eine Verantwortung-

So und jetzt los.


Das Gefühl ist ja noch da und wartet darauf befreit zu werden.

Jetzt sagst du: STOPP Ich bin der Chef! Geh du Achterbahn fahren.

Sage es laut und deutlich. Sage es immer dann, wenn das angstvolle Gefühl in die aufsteigt.


So sage es jetzt.


Laut und deutlich sagte der Junge STOPP! ICH BIN DER CHEF! GEHE DU ACHTERBAHN fahren.

Und welch Wunder, der Apfel war so lecker und schnell gegessen. Ich habe natürlich auch einen Apfel gegessen.

Damit hat jetzt der Junge die Erfahrung gemacht, dass er

1. Alles selbst befreien kann und

2. Dass er ohne Angst den Apfel genießen konnte.



Anschließend machte ich mit ihm eine Traumreise.

In dieser Traumreise kann man durch die Stille den leicht hypnotischen Zustand, in den ich den Jungen versetze, noch intensiver seine Ängste befreien.



Anschließend fühlte er sich vollkommen erlöst.



Ich machte ihm noch Bachblüten. Mimulus und Star of Bethlehem und Rock Rose.


Mimulus: Die Angst vor benennbaren Dingen

Star of Bethlehem: Unbewusste Traumen lösen sich

Rock Rose: Panik


Er bekam einen Kristall geschenkt. Diesen sollte er zu seinem Essen stellen, damit er immer an das Erlebte denkt.


Nun malten wir ein großes Stoppschild und er schrieb den Satz darunter:

STOPP: Ich bin der Chef. Geh Achterbahn fahren.


Als die Mutter ihn abholte war sie so verblüfft und erstaune, als ich sagte, dass wir einen Apfel gegessen haben.


Mutter: Das hat er seit Wochen nicht mehr getan und war ganz glücklich und gerührt.


Ich bat sie gleich zuhause dieses Apfelessritual zu wiederholen.


Am nächsten Tag rief sie mich an.


Alles hat funktioniert. Er kann essen und hat keinerlei Angst mehr, zu ersticken.


Fazit: Der Grund ist für mich: Während der Narkose, der Endoskopie, hat er unterbewusst das Gerät gespürt, dass in seinem Hals zur Abklärung der Diagnose ein Engegefühl zurückgelassen hat.


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