Katzengeschichten und mehr ...


Guten Morgen, ihr Lieben.

Welch zauberhafter Morgen.

Die Energien sind wunderschön heilend und sanft.

Und wo sitze ich? Auf meiner Küchenbank.

Und wer ist um mich herum versammelt?

Endlich! Wolke, Theo und Lotte.

"Jawohl, welch wunderschöner Morgen," miaut Theo zärtlich

und kuschelt sein kaltes Schnäuzchen an meinen Arm.

Das kribbelt im ganzen Körper.

Danke, lieber Theo.

„Guten Morgen, guten Morgen“, miauzen auch Wolke und Lotte.

„Wie schön hier zu sein.

So gut ging es uns schon lange nicht mehr.

Nicht, dass wir Moritz, hier nicht haben wollen,"

miauzt Wolke und Lotte miauzt nickend mit.

"Ja, ja, er hätte hier leben können, wie all die Katzen, vorher auch.

Gemeinsam sind wir stark, lautet ja unser Motto.

Ja, gemeinsam sind wir stark, erwidere ich. "Das funktionier allerdings nur dann, wenn man sich an die Spielregeln hält.".

"Leider hat Moritz sich an die Spielregeln nicht gehalten,“

miauzt jetzt auch Theo und drängt nach draußen.

„Kommt schon," ruft er uns zu.“

„Warum gehst du weg?“ frage ich ihn.

„Kommt schon, ich muss euch etwas Hochheiliges zeigen."

Schnell trinke ich mein „heiliges“ Wasser und einen Schluck von meinem leckeren Tee.

Lotte und Wolke, die neugierigsten Katzen der Welt …

springen vergnügt von der Küchenbank

und ab geht es in die Magie

des zauberhaften Sonntagmorgen Gartens des Cerato Centrums.

Theo vorneweg mit hochgestelltem Katzenschwänzchen.

Lotte und Wolke hinterher.

Übermütig und in der großen Vorfreude,

ich in meinem Sonnatsgmorgenschlaberlook hinterher.

Meinen Sonntagsmorgenschlaberlook stört die Katzen nicht.

Den nehmen sie gar nicht wahr.

Die große Freude unseres Beisammenseins und der großen Neugierde, was jetzt geschieht … das zählt.

Und dann … ganz plötzlich sagt Theo :

„Psst ,seid leise. Kommt hinter den Weißdornbusch. Hier verstecken wir uns.“

„Verstecken, woww welch große Freude,“ jubeln Lotte und Wolke leise

und wir drei folgen Theo hinter den Weißdornbusch.

„Was jetzt. Was geschieht.“

„Geduld“, miauzt Theo, der unsere Gedanken gelesen hat.

„Geduld, Geduld - schrecklich, wie langweilig,“

miauzt Wolke. Ich will aber keine Geduld haben.“

„Musst du aber,“ miauzt jetzt Lotte.

„Ich mag das auch nicht, allein schon das Wort Geduld macht mich fertig."

"Bleibt uns aber jetzt nichts anderes übrig.

Theo weiß schon ganz genau, warum wir geduldig sein sollen.

Also, stell dich nicht so an und leg dich neben mich.“

Und tatsächlich, nachdem wir ein Weilchen geduldig im Gras, hinter dem Weißdornbusch, gelegen haben, geschieht das Wunder.

Zwei Nilgänse fliegen zum Rehfutterplatz.

Elegant landen sie und fangen gemütlich an zu fressen.

„Ihr bleibt hier,“ fordert uns Theo auf.

„Ich gehe.“

„WIR bleiben hier und du gehst … erst Geduld,

Geduuuuld Geduuuuuuuuuld und dann hier bleiben,"

meckert Wolke leise vor sich hin.

Das stört Theo jedoch nicht im Geringsten

und läuft wie ein richtiger Theo-Kater zu seinen „Freunden“, den Nilgänsen.

„Guten Morgen, Elvira, guten Morgen, Elvis,“

begrüßt er sie in seiner schönsten Theo-Sprache.

„Guten Morgen, Theo,“ schnattern die wunderschönen Nilgänse.

„Sagt mal, darf ich euch meine Freunde vorstellen?“

„Natürlich, das darfst du das.

Wer sind sie denn? Sind sie nett? Werden sie uns auch mögen?"

"Selbstverständlich, sie mögen alle, die sich an Regeln halten.“

„Wie die Regeln,“ wundern sich die Nilgänse.

„Egal, das ist jetzt nicht dran.

Meine Freunde sind nett, richtig nett!“

"Dann lass sie kommen!"

Natürlich haben wir alles, was geschnattert und miauzt wurde mit angehört.

Ganz langsam kriechen wir aus unserem Versteck

und laufen gespannt zu den Nilgänsen, Elvira und Elvis.

„Guten Morgen, guten Morgen,“ schnattern sie fröhlich.

Beim Anblick von uns Dreien wissen sie, das keinerlei Gefahr besteht.

„Guten Morgen, schöner Morgen,“ antworten auch wir und setzen uns zu ihnen ins Gras.

"Wo kommt ihr her?" frage ich neugierig.

„Aus dem Nil.“

„Aha, aus dem Nil, das ist aber weit weg.“

„Ja, das ist weit weg.“

„Und? Warum seid ihr hier?“

„Wir sind hier, weil wir hier bei euch sein sollen.

„Aha, ihr sollt hier bei uns sein.“

„Toll,“ denken wir gemeinsam.

„Logisch,“ sagt Theo. „Das habe ich ja auch so gemacht“

Und dann erzählt Theo von seinem Hiersein.

Denn Theo kam vor vielen Jahren, woher auch immer,

durch die Katzenklappe kam und war einfach hier.

Die Nilgänse, die Theo neugierig zugehört haben, schütteln ihre Federn so dass Wolke und Lotte vor lauter Federgewehe ein wenig zur Seite springen,

damit sie nicht umgefedert wird

„Wisst ihr was, ihr drei?“, schnattert Elvis.

„Nee, wissen wir nicht,“ erwidert Lotte.

„Dann wisst ihr es gleich,“ antwortet Elvis.

"WIR sollen hier sein, weil wir euch eine zauberhafte Aprilenergie bringen.

Wir helfen euch Menschen und euch „Menschenkatzen, jetzt im April,

all das zu leben und zu sein, was IN EUCH brodelt.

Versteht ihr: IN euch BRENNT.

Eure Leidenschaften, die Inneren Begabungen. All das muss raus.“

„Ja, ja,“ schnattert auch Elvira,

"Das Wunderbare IN euch darf nicht liegen bleiben.

Das muss raus.

Denn wenn jeder von euch das lebt, was er gut kann und gerne tut, gibt es FREUDE

und FRIEDEN ÜBERALL!

Versteht ihr? FREUDE und FRIEDEN ÜBERALL!

"Und wenn wir FEDERN, schwingt die Energie

von Mut und Verwirklichung in die Welt.

Und … das ist unser Auftrag, dass wir hier vom Cerato Centrum aus

FEDERN immer wieder FEDERN!"

Und in diesem Moment stellen sich Elvis und Elvira auf ihre Gänsefüße:

Machen sich riesengänsegroß und immer größer.

Breiten ihre Nildgänseflügel aus

und FEDERN und FEDERN und FEDERN.

Wowww ... welch eine Energie.

Elvis beginnt noch einmal zu sprechen.

"Ihr Lieben Drei,

Jetzt wisst ihr ganz genau, warum wir hier sind.

Wir folgen und leben nach unserem Inneren Plan, unseren inneren Leidenschaften.

Wir FEDERN und das macht nicht nur uns glücklich, sondern alle - ÜBERALL!!

Woww, das hat gesessen … und wir haben es verstanden.

FEDERN ist der Auftrag der Nilgänse.

"Dankeschön," miauzen die Kätzchen.

Theo dankt im dunkeln Theo-Ton

"Danke, ihr lieben Nilgänse."

"Wie lange bleibt ihr," frage ich neugierig.

"Solange, bis wir innerlich fühlen, es muss weitergehen."

Und nun ihr Lieben, alles alles Liebe

Renate Sell

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